Essen: Kongress gegen die jüngsten antisemitischen Ausbrüche

Sommer 2014: In Europa kommt es zu Ausschreitungen gegen jüdische Geschäfte und Synagogen sowie zu antisemitischen Großdemonstrationen. Menschen, die als Juden zu erkennen sind oder sich mit Israel solidarisch zeigen, werden in der Öffentlichkeit beleidigt und angegriffen. Die Gedenkstätte Alte Synagoge in Essen ist Ziel von Anschlagsplänen.

Als Teil eines Organisationskreises veranstaltet das Bündnis gegen Antisemitismus Duisburg im November einen Kongress, der – mit einigen Monaten Abstand – einen Blick auf die Ereignisse werfen will und versuchen wird, Perspektiven und Rückschlüsse aus den Vorfällen dieses Sommers zu ziehen. Es sprechen Konstantin Bethscheider, Floris Biskamp, Dr. Stephan Grigat, Dr. Olaf Kistenmacher, Katharina König, Ahmad Mansour, Prof. Lars Rensmann, Jan Riebe sowie Dr. Tilman Tarach und Prof. Bassam Tibi.

Der Kongress findet ganztägig in der Alten Synagoge Essen statt. Einlass ist um 10 Uhr, das letzte Podium endet um 21 Uhr. Nähere Informationen folgen bad hier, im Facebook-Event sowie auf aktionswochen-nrw.de. Auf Wunsch versenden wir Plakate und Flyer.

Diskussionsabend zur neuen Welle des Antisemitismus in Europa

Wir wissen was ihr letzten Sommer getan habt! Diskussionsabend zu den antisemitischen Ausschreitungen des Sommers 2014. Am 28. Oktober um 20 Uhr im Djäzz Duisburg.  weiterlesen ‘Diskussionsabend zur neuen Welle des Antisemitismus in Europa’

Köln: Demonstration gegen ‘Israelkritik’

150 Personen folgten am vergangenen Samstag dem Aufruf zur Demonstration „Es gibt kein Menschenrecht auf Israelkritik – Gegen den antisemitischen Konsens“.

Um diese Botschaft direkt zu den Anstiftern, Lautsprechern und Verharmlosern des Antisemitismus zu tragen, führte die Demonstration an Stätten der umtriebigsten Plattformen der Israelkritik in NRW vorbei: dem Sitz des Kreisverbands der Partei Die Linke, der Barbarossa-Moschee der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs und der Zentrale des Westdeutschen Rundfunks.  weiterlesen ‘Köln: Demonstration gegen ‘Israelkritik’’

Innenausschuss des Landtages diskutiert heute die antisemitischen Ausschreitungen vom 18. Juli

 

Die Ereignisse rund um unsere Kundgebung “gegen Antizionismus und Terror” haben ein Nachspiel im Landtag. “Antisemitische Ausschreitungen am 18.07.2014 in Essen” – so heißt einer der Tagesordnungspunkte der heutigen Sitzung des Innenausschusses. Dazu liegt den Mitgliedern des Gremiums ein Bericht von Minister Ralf Jäger vor, der früheren Berichten der Essener Polizei und Darstellungen der NRW-Linkspartei widerspricht. 

Nach dem vorzeitigen Abbruch der Kundgebung “Frieden in Nahost”, angemeldet von Niema Movassat (MdB Die Linke), versuchten Teilnehmer dem Bericht zufolge mehrfach, zur Alten Synagoge zu marschieren. 1200 pro Hamas-Demonstranten gelangten indes zu unserer Kundgebung, die mit Steinen, Flaschen und anderen Gegenständen angegriffen wurde. Im Bericht des Innenministeriums sind 66 laufende Ermittlungsverfahren aufgeführt – ausnahmslos gegen ehemalige Teilnehmer der Kundgebung der Linkspartei – vor allem wegen schwerer Körperverletzung und Volksverhetzung. Unter den Teilnehmern der Kundgebung waren – dem Innenminister zufolge – mindestens acht Jungmänner, die “der rechten Szene zuzuordnen” sind.  weiterlesen ‘Innenausschuss des Landtages diskutiert heute die antisemitischen Ausschreitungen vom 18. Juli’

Aufruf zur Demonstration am 6. September in Köln

Es gibt kein Menschenrecht auf Israelkritik.
Gegen den antisemitischen Konsens!

Wir rufen zur ideologiekritischen Demonstration am 6. September in Köln auf. Die Route wird zu den Büros von Linkspartei, Milli Görüs und zum WDR führen. Treffpunkt ist um 15 Uhr vor der Mensa der Universität Köln (Zülpicher Str. 70). Mehr Infos aus www.israelkritik.deweiterlesen ‘Aufruf zur Demonstration am 6. September in Köln’


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