Vortrag: Wie weiter mit der islamischen Diktatur im Iran? Bestandsaufnahme von Regime und Opposition

Das iranische Regime im Iran zeigt sich durch die Aufstände der eigenen Bevölkerung und die internationalen Sanktionen gegen seine atomaren Projekte nicht sonderlich geschwächt. Die Politik der Einflussname in Nachbarländern, der Hasspolitik auf den Westen und gegen Israel geht unvermindert weiter. Die Hamas, die Hisbollah und Syriens Assad können auf die Solidarität der Mullahs zählen. Europäische Politiker hofieren das Regime, Deutschland ist nach wie vor der wichtigste westliche Handelspartner Irans – auch in Duisburg werden Geschäfte mit der Diktatur gemacht.

Dr. Kazem Moussavi, Deutschlandsprecher der Oppositionsbewegung ‘Green Party of Iran’, referiert über die aktuelle außenpolitische Rolle des iranischen Regimes und über mögliche Folgen einer atomaren Bewaffnung – sowohl für Israel, das aufgrund existenzieller Bedrohung unter Handlungsdruck steht, als auch für den restlichen Nahen und Mittleren Osten, dessen zukünftige Entwicklung maßgeblich vom Iran beeinflusst werden wird. Ob Sanktionen einen realistischen Lösungsweg darstellen, oder ob ein Militärschlag unabdingbar erscheint, soll unter Berücksichtigung der aktuellen politischen Entwicklungen innerhalb und außerhalb des Irans erläutert werden.

Der Vortrag findet im Rahmen des “BgA-Tresen” statt. Das ist unsere neue Veranstaltungsreihe im Djäzz, die das “Offene Treffen” ersetzt, welches bisher monatlich im Druckluft Oberhausen stattfand. Im Rythmus von zwei Monaten besteht nun neben einem Programm aus Vorträgen und Filmvorführungen die Möglichkeit der Vernetzung in entspannter Atmosphäre. Der Eintritt ist frei.

31. Mai | 20 Uhr | Djäzz Duisburg

Vortrag und Party: Happy Birthday Israel!

Foto: Überlebende des KZ Buchenwald auf dem Deck des Schiffs Mataroa im Hafen von Haifa am 15. Juli 1945

Am 16 Mai reichen wir ab 22 Uhr mediterrane Cocktails, feierliche Visuals und Waffeln für Israel. Dazu gibts Musik von…

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Sekundärer und linker Antisemitismus vor und nach 1945

Der folgende Text von Olaf Kistenmacher erschien in der Phase 2 Nr. 41, und basiert auf einem Vortrag, den Kistenmacher zu unserer Veranstaltung »Das Problem heißt Antisemitismus. Duisburg, die Linke und die ›Israelkritik‹« im vergangenen Oktober beigesteuert hat, und an der auch Alex Feuerherdt, Sebastian Mohr und Sebastian Voigt teilnahmen. Einen Audiomitschnitt der kompletten Veranstaltung gibt es hier.

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Kundgebung: Keine Auszeichnung für Islamismus und Antisemitismus! Erdoğan und Mankell sind nicht willkommen!

Am Samstag wird in der Jahrhunderthalle zum achten Mal der Steiger Award verliehen. Auch in diesem Jahr scheint es, als seien die Nominierungen willkürlich, beziehungsweise nur nach Bekanntheitsgrad und Verfügbarkeit, zusammengestellt worden. Wie sonst wäre es zu erklären, dass ausgerechnet der islamistische Ministerpräsident der Türkei, Recep Erdoğan, eine Auszeichnung für „Offenheit, Menschlichkeit und Toleranz“ erhalten soll? Besonders befremdlich wirkt auch die Einladung von Henning Mankell, jenem Schriftsteller, dessen obsessive Hetze gegen Israel schon mehr als einmal die Grenze zum Antisemitismus überschritten hat. Die Ehrung solcher Gestalten macht den Steiger Award zu einer Farce. Antiisraelische Hetze sowie die Unterdrückung von Minderheiten und politischen Gegnern, sind nicht die „Eigenschaften und Leistungen der Steiger, die über viele Jahre das Ruhrgebiet und seine Bewohner maßgeblich geprägt haben“ (Selbstverständnis Steiger Award). Erdoğan steht weder für die Arbeiter des Ruhrgebiets, noch für die Kurden, Zyprer, Armenier und Christen, die unter seiner Politik leiden.

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[Ruhr Uni] Das Problem beim Namen nennen: Keine Koalition mit Antisemiten!

Hochschulpolitik ist nichts für schwache Nerven. Nachwuchspolitiker mit beschränkten Befugnissen liefern sich peinliche Machtkämpfe um die Kontrolle über Mittel und legen dabei oft ein mehr als zweifelhaftes Demokratieverständnis an den Tag. Duisburger können davon ein Lied singen. Und in Bochum sieht es nicht besser aus.

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Solidarische Vernetzung in NRW

Am vergangenen Sonntag haben wir in der Düsseldorfer Synagoge am ersten Regionaltreffen NRW teilgenommen. Das Netzwerk soll die spektrenübergreifende Vernetzung und Organisation der regionalen israelsolidarischen Gruppen, Vereine und Gemeinden erleichtern. Ein Artikel dazu erschien in der Jüdischen Allgemeinen vom 1. März.

Intervention gegen Stéphane Hessel in Essen

Zu einem Auftritt von Stéphane Hessel hatte gestern das notorische Kulturwissenschaftliche Institut geladen – mehr als 1200 Fans kamen. Wir konnten uns über seinen Besuch nicht freuen. Das haben wir dem Publikum vor Ort mit dem folgenden Flugblatt deutlich gemacht (Auch als PDF abrufbar).

Stéphane Hessel in Essen: Warum wir uns heute empören

Die Essener Lichtburg steht exemplarisch für die Arisierung jüdischen Eigentums im Nationalsozialismus. Nachdem der Besitzer Karl Wolffsohn 1934 zum „Verkauf“ gezwungen worden war, herrschte auf der Leinwand die Nazipropaganda. Heute spricht hier Stéphane Hessel. Mit ihm kommt ein Deutsch-Franzose nach Essen, dessen Mitwirken in der Résistance bemerkenswert – wenn auch bei weitem nicht so bedeutend, wie von ihm dargestellt – ist. In der Ankündigung der Veranstalter wird ihm ein Anteil an der Entstehung der Erklärung der Menschenrechte zugesprochen. Den hat es in Wahrheit aber nie gegeben.¹

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Audiomitschnitt: Vortrag mit Clemens Heni

Der Mitschnitt unserer Veranstaltung am 14. Februar mit Clemens Heni in Oberhausen kann nun hier heruntergeladen werden: Schadenfreude. Islamforschung und Antisemitismus nach 9/11. Wir bedanken uns nochmal für das Zuschauerinteresse und den interessanten und detailreichen Vortrag von Clemens Heni. Der ist übrigens am 7. März in Nürnberg mit dem Vortrag “Das Ende seriöser Antisemitismusforschung” zu Gast (19.30 Uhr im Caritas-Pirckheimer-Haus).

Vortrag: Schadenfreude. Islamforschung und Antisemitismus nach 9/11

Der Islamismus ist eine der größten Gefahren für Israel. Die Muslimbruderschaft ist die größte antisemitische Organisation in der arabischen Welt und hat nach dem vermeintlichen “Arabischen Frühling” die Macht in Ägypten zum Greifen nahe, während die Türkei sich endgültig vom Westen abzukehren scheint. Manche Deutsche beten für die Taliban; aus Ahmadinejads Aufrufen zur Zerstörung Israels werden „Übersetzungsfehler“, und 64 Prozent der Deutschen können sich über den Tod Osama Bin Ladens nicht freuen. 

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Offenes Treffen

An jedem zweiten Donnerstag des Monats findet ab Februar ein offenes Treffen statt. Interessierte sind dazu herzlich eingeladen. Wir treffen uns immer ab 19 Uhr im Café/Restaurant des Druckluft in Oberhausen. Das erste Mal am 9. Februar.

Hisbollah – Geschichte und Gegenwart der ‚Partei Gottes‘

Die Hisbollah wurde 1982 im Libanon von Mitgliedern der iranischen Revolutionsgarden ins Leben gerufen, drei Jahre nach der islamischen Revolution im Iran und mitten im libanesischen Bürgerkrieg und dem israelischen Libanon-Krieg. Trotz ihres Selbstbildes als authentische libanesische Widerstands- und Befreiungsorganisation gegen Israel und den Westen fungiert Hisbollah praktisch als weltweit verlängerter Arm der Islamischen Republik Iran. Der „Widerstand“ dient Hisbollah nicht nur als Legitimation für Terror und Krieg, sondern auch für die Bekämpfung von Freiheitsbewegungen im Libanon, in Syrien und im Iran.

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Herzlichen Glückwunsch! Hermann Dierkes jetzt internationaler Top-Antisemit

Duisburg bekommt einmal mehr internationale Resonanz: Das Simon Wiesenthal Center hat, in seiner diesjährigen Zusammenstellung der zehn schlimmsten antisemitischen Ausfälle, Hermann Dierkes auf Platz neun genannt. Der Fraktionsvorsitzende der Duisburger Linkspartei ist politisch verantwortlich für eine antisemitisches Hetzschrift, die im Frühjahr auf der Homepage der Partei entdeckt wurde.

Dort heißt es unter anderem: “Tretet der moralischen Erpressung durch den sogenannten Holocaust entgegen! Wahrheit macht Frei!”. In einem offenen Brief schrieb Dierkes über die Journalisten, die das Pamphlet entdeckt hatten: „Wir haben Grund zur An­nah­me, dass sie (…) von der is­rae­li­schen Re­gie­rung dafür be­zahlt wer­den“. Dierkes hat nie einen Hehl aus seiner Ideologie gemacht. Schon 2009 hatte er zum Boykott israelischer Waren aufgerufen und sich über Israels “läppisches Existenzrecht” ereifert. Im Duisburger Stadtrat regieren SPD und Grüne in einer Koalition mit Dierkes und der Linkspartei.

Eine »nette Hitler-Gemeinde« im »Judenland«. Die Landesgruppe der NSDAP in Palästina.

In den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts lebten rund 2.500 nicht-jüdische deutsche Staatsbürger in Palästina. Bereits vor 1933 traten erste Personen dieser Palästina-Deutschen der NSDAP bei, bis 1939 war jeder dritte Erwachsene im Besitz des braunen Parteibuches.

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Spannende Vorträge im Internationalen Zentrum

Mehr als 100 Besucher hörten am vergangenen Mittwoch im Duisburger Internationalen Zentrum spannende Vorträge im Rahmen unserer Veranstaltung Das Problem heißt Antisemitismus. Duisburg, die Linke und die “Israelkritik”. Wir bedanken uns bei den Referenten Sebastian Voigt, Olaf Kistenmacher und Sebastian Mohr sowie bei Alex Feuerherdt, der als Moderator durch den Abend führte.

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Veranstaltung: Das Problem heißt Antisemitismus. Duisburg, die Linke und die “Israelkritik”.

Gibt es in der Linkspartei Antisemitismus? Mit einem schlichten “Nein” antwortete Gregor Gysi noch im Juni auf diese Frage. Da war die Debatte um den ausgeprägten Antizionismus in seiner Partei – nach Boykottaktionen einzelner Kreisverbände und der Veröffentlichung der jüngsten wissenschaftlichen Studie zur Israelfeindschaft in der Linkspartei – auf dem Höhepunkt. Sein “Nein” spiegelt auch die mehrheitliche Meinung in der bundesdeutschen Linken nach 1945 wider, die sich stets von jedem Verdacht freisprach, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Indess bewegte sich ihre Haltung zu Israel zwischen der offenen Unterstützung seiner Feinde einerseits und einer wohlfeilen, vermeintlich pazifistischen “Israelkritik” andererseits – beides aus einem völlig falsch verstandenen Antifaschismus heraus: Verpflichte doch gerade Auschwitz die Deutschen dazu, “Israel mit Lob und Tadel moralisch beizustehen, damit das Opfer nicht rückfällig werde”, wie der Publizist Wolfgang Pohrt einst treffend analysierte.

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Kein Platz für das Bündnis gegen Antisemitismus? Offener Brief an Wolfgang Esch

Im folgenden dokumentieren wir unseren offenen Brief an Wolfgang Esch, Leiter des Internationalen Zentrums der VHS. Das Schreiben ging in dieser Form auch an die Lokalpolitik und -Presse und wurde zuerst auf dem Blog Ruhrbarone veröffentlicht.

UPDATE 28.8. Als Reaktion auf diesen offenen Brief hat die Leitung der VHS einen Raumnutzungsvertrag mit uns abgeschlossen, so dass die Veranstaltung nun doch im IZ stattfinden kann.

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Unsere nächsten Veranstaltungen

31. Mai in Duisburg: BgA-Tresen. Vortrag: Wie weiter mit der islamischen Diktatur im Iran? Mit Kazem Moussavi um 20 Uhr im Djäzz.

Andere Termine

22. Juni in Oberhausen: D-Day-Club Omaha Beach. Abend mit der Antifa 3D im Druckluft um 20 Uhr.

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