Diskussionsabend zur neuen Welle des Antisemitismus in Europa

Wir wissen was ihr letzten Sommer getan habt! Diskussionsabend zu den antisemitischen Ausschreitungen des Sommers 2014. Am 28. Oktober um 19.30 Uhr im Djäzz Duisburg.

Anschläge auf Synagogen in Brüssel, Paris und Wuppertal. Antisemitische Ausschreitungen in Den Haag und Essen. Übergriffe auf Juden und ihre Wohnungen in Berlin und Frankfurt. Der Sommer 2014 ist in ganz Europa geprägt von einer neuen Welle des Antisemitismus. Wir wollen einige der Ereignisse exemplarisch analysieren und über mögliche Perspektiven einer ideologiekritischen Reaktion diskutieren.

Dazu begrüßen wir – gemeinsam mit der Antifa D-Day Duisburg – Carolin Mothes (Soziologin und Redakteurin bei Watch: Antisemitism in Europe) und Sebastian Mohr (Politikwissenschaftler und Mitglied im Vorstand des Mideast Freedom Forum Berlin).

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Köln: Demonstration gegen ‘Israelkritik’

150 Personen folgten am vergangenen Samstag dem Aufruf zur Demonstration „Es gibt kein Menschenrecht auf Israelkritik – Gegen den antisemitischen Konsens“.

Um diese Botschaft direkt zu den Anstiftern, Lautsprechern und Verharmlosern des Antisemitismus zu tragen, führte die Demonstration an Stätten der umtriebigsten Plattformen der Israelkritik in NRW vorbei: dem Sitz des Kreisverbands der Partei Die Linke, der Barbarossa-Moschee der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs und der Zentrale des Westdeutschen Rundfunks.  weiterlesen ‘Köln: Demonstration gegen ‘Israelkritik’’

Innenausschuss des Landtages diskutiert heute die antisemitischen Ausschreitungen vom 18. Juli

 

Die Ereignisse rund um unsere Kundgebung “gegen Antizionismus und Terror” haben ein Nachspiel im Landtag. “Antisemitische Ausschreitungen am 18.07.2014 in Essen” – so heißt einer der Tagesordnungspunkte der heutigen Sitzung des Innenausschusses. Dazu liegt den Mitgliedern des Gremiums ein Bericht von Minister Ralf Jäger vor, der früheren Berichten der Essener Polizei und Darstellungen der NRW-Linkspartei widerspricht. 

Nach dem vorzeitigen Abbruch der Kundgebung “Frieden in Nahost”, angemeldet von Niema Movassat (MdB Die Linke), versuchten Teilnehmer dem Bericht zufolge mehrfach, zur Alten Synagoge zu marschieren. 1200 pro Hamas-Demonstranten gelangten indes zu unserer Kundgebung, die mit Steinen, Flaschen und anderen Gegenständen angegriffen wurde. Im Bericht des Innenministeriums sind 66 laufende Ermittlungsverfahren aufgeführt – ausnahmslos gegen ehemalige Teilnehmer der Kundgebung der Linkspartei – vor allem wegen schwerer Körperverletzung und Volksverhetzung. Unter den Teilnehmern der Kundgebung waren – dem Innenminister zufolge – mindestens acht Jungmänner, die “der rechten Szene zuzuordnen” sind.  weiterlesen ‘Innenausschuss des Landtages diskutiert heute die antisemitischen Ausschreitungen vom 18. Juli’

Aufruf zur Demonstration am 6. September in Köln

Es gibt kein Menschenrecht auf Israelkritik.
Gegen den antisemitischen Konsens!

Wir rufen zur ideologiekritischen Demonstration am 6. September in Köln auf. Die Route wird zu den Büros von Linkspartei, Milli Görüs und zum WDR führen. Treffpunkt ist um 15 Uhr vor der Mensa der Universität Köln (Zülpicher Str. 70). Mehr Infos aus www.israelkritik.deweiterlesen ‘Aufruf zur Demonstration am 6. September in Köln’

Redebeitrag anlässlicher der Kundgebung “gegen jeden Antisemitismus” am 17. August in Köln

Wir schreiben den 8. Juli 2014. Die Volksseele feiert einen mindestens inneren Reichsparteitag, denn deutsche Fußballspieler, ausgestattet mit Disziplin und Willensstärke, machen die heißblütigen Brasilianer nieder, ja, demütigen sie gar, wie die Presse später lustvoll betonen wird. Aber als das Ereignis zur Halbzeitpause unterbrochen wird, erscheint Claus Kleber allerorten mit besorgter Miene auf dem Bildschirm. Deutschland ist im friedlichen Freudentaumel, doch Israel will Krieg. Da denkt es im Deutschen, dass die Juden wohl nichts aus der Geschichte gelernt haben.  weiterlesen ‘Redebeitrag anlässlicher der Kundgebung “gegen jeden Antisemitismus” am 17. August in Köln’


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