Vortrag: Schadenfreude. Islamforschung und Antisemitismus nach 9/11

Der Islamismus ist eine der größten Gefahren für Israel. Die Muslimbruderschaft ist die größte antisemitische Organisation in der arabischen Welt und hat nach dem vermeintlichen „Arabischen Frühling“ die Macht in Ägypten zum Greifen nahe, während die Türkei sich endgültig vom Westen abzukehren scheint. Manche Deutsche beten für die Taliban; aus Ahmadinejads Aufrufen zur Zerstörung Israels werden „Übersetzungsfehler“, und 64 Prozent der Deutschen können sich über den Tod Osama Bin Ladens nicht freuen. 

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Offenes Treffen

An jedem zweiten Donnerstag des Monats findet ab Februar ein offenes Treffen statt. Interessierte sind dazu herzlich eingeladen. Wir treffen uns immer ab 19 Uhr im Café/Restaurant des Druckluft in Oberhausen. Das erste Mal am 9. Februar.

Hisbollah – Geschichte und Gegenwart der ‚Partei Gottes‘

Die Hisbollah wurde 1982 im Libanon von Mitgliedern der iranischen Revolutionsgarden ins Leben gerufen, drei Jahre nach der islamischen Revolution im Iran und mitten im libanesischen Bürgerkrieg und dem israelischen Libanon-Krieg. Trotz ihres Selbstbildes als authentische libanesische Widerstands- und Befreiungsorganisation gegen Israel und den Westen fungiert Hisbollah praktisch als weltweit verlängerter Arm der Islamischen Republik Iran. Der „Widerstand“ dient Hisbollah nicht nur als Legitimation für Terror und Krieg, sondern auch für die Bekämpfung von Freiheitsbewegungen im Libanon, in Syrien und im Iran.

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Herzlichen Glückwunsch! Hermann Dierkes jetzt internationaler Top-Antisemit

Duisburg bekommt einmal mehr internationale Resonanz: Das Simon Wiesenthal Center hat, in seiner diesjährigen Zusammenstellung der zehn schlimmsten antisemitischen Ausfälle, Hermann Dierkes auf Platz neun genannt. Der Fraktionsvorsitzende der Duisburger Linkspartei ist politisch verantwortlich für eine antisemitisches Hetzschrift, die im Frühjahr auf der Homepage der Partei entdeckt wurde.

Dort heißt es unter anderem: „Tretet der moralischen Erpressung durch den sogenannten Holocaust entgegen! Wahrheit macht Frei!“. In einem offenen Brief schrieb Dierkes über die Journalisten, die das Pamphlet entdeckt hatten: „Wir haben Grund zur An­nah­me, dass sie (…) von der is­rae­li­schen Re­gie­rung dafür be­zahlt wer­den“. Dierkes hat nie einen Hehl aus seiner Ideologie gemacht. Schon 2009 hatte er zum Boykott israelischer Waren aufgerufen und sich über Israels „läppisches Existenzrecht“ ereifert. Im Duisburger Stadtrat regieren SPD und Grüne in einer Koalition mit Dierkes und der Linkspartei.

Eine »nette Hitler-Gemeinde« im »Judenland«. Die Landesgruppe der NSDAP in Palästina.

In den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts lebten rund 2.500 nicht-jüdische deutsche Staatsbürger in Palästina. Bereits vor 1933 traten erste Personen dieser Palästina-Deutschen der NSDAP bei, bis 1939 war jeder dritte Erwachsene im Besitz des braunen Parteibuches.

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Spannende Vorträge im Internationalen Zentrum

Mehr als 100 Besucher hörten am vergangenen Mittwoch im Duisburger Internationalen Zentrum spannende Vorträge im Rahmen unserer Veranstaltung Das Problem heißt Antisemitismus. Duisburg, die Linke und die „Israelkritik“. Wir bedanken uns bei den Referenten Sebastian Voigt, Olaf Kistenmacher und Sebastian Mohr sowie bei Alex Feuerherdt, der als Moderator durch den Abend führte.

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Veranstaltung: Das Problem heißt Antisemitismus. Duisburg, die Linke und die „Israelkritik“.

Gibt es in der Linkspartei Antisemitismus? Mit einem schlichten „Nein“ antwortete Gregor Gysi noch im Juni auf diese Frage. Da war die Debatte um den ausgeprägten Antizionismus in seiner Partei – nach Boykottaktionen einzelner Kreisverbände und der Veröffentlichung der jüngsten wissenschaftlichen Studie zur Israelfeindschaft in der Linkspartei – auf dem Höhepunkt. Sein „Nein“ spiegelt auch die mehrheitliche Meinung in der bundesdeutschen Linken nach 1945 wider, die sich stets von jedem Verdacht freisprach, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Indess bewegte sich ihre Haltung zu Israel zwischen der offenen Unterstützung seiner Feinde einerseits und einer wohlfeilen, vermeintlich pazifistischen „Israelkritik“ andererseits – beides aus einem völlig falsch verstandenen Antifaschismus heraus: Verpflichte doch gerade Auschwitz die Deutschen dazu, „Israel mit Lob und Tadel moralisch beizustehen, damit das Opfer nicht rückfällig werde“, wie der Publizist Wolfgang Pohrt einst treffend analysierte.

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Kein Platz für das Bündnis gegen Antisemitismus? Offener Brief an Wolfgang Esch

Im folgenden dokumentieren wir unseren offenen Brief an Wolfgang Esch, Leiter des Internationalen Zentrums der VHS. Das Schreiben ging in dieser Form auch an die Lokalpolitik und -Presse und wurde zuerst auf dem Blog Ruhrbarone veröffentlicht.

UPDATE 28.8. Als Reaktion auf diesen offenen Brief hat die Leitung der VHS einen Raumnutzungsvertrag mit uns abgeschlossen, so dass die Veranstaltung nun doch im IZ stattfinden kann.

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Ein Freitagabend in Duisburg

Der Verein „Solidarität International“ (steht der MLPD nahe) und der „Alles Schall und Rauch Stammtisch“ (eine Plattform für Verschwörungstheorien) laden heute in der Flurstraße 31 zu einer Facebookparty unter dem Motto „Die Zeit ist reif für die Wahrheit“. Nach der Wahrheit der Veranstalter waren die Anschläge vom 11. September 2001 das Werk von George Bush und Ereignisse wie Erdbeben und Vulkanausbrüche die Machenschaften von zersetzenden Kräften, die international im Hintergrund agieren.

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Antisemiten marschieren wieder in Duisburg

Es wird nicht ruhig um Duisburg, jene Stadt in der Polizei, Parteien, Islamisten und und vermeintliche Linke seit Jahren immer wieder gemeinsame Sache gegen Juden machen. Regelmäßig gehen hier Zehntausende auf die Straße, verbreiten Hass und Antisemitismus. So viele werden es am Donnerstag nicht sein, wenn der Kern der Szene einmal mehr gegen Israel hetzen will.

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Rückblick: Vortrag mit Jörg Rensmann

In dieser Woche fand an der Universität Duisburg Essen die siebte „Internationale UN-Simulationstagung – DuEMUN“ statt. Außerhalb des unkritischen Konferenzprogramms haben wir am Mittwoch Jörg Rensmann vom Mideast Freedom Forum Berlin zum Thema „Die Vereinten Nationen gegen Israel – Zwischen Dämonisierung und Delegitimierung“ eingeladen.

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Vortrag an der Uni Duisburg: Die Vereinten Nationen gegen Israel

Am 29. November 1947 akzeptierte die Generalversammlung die Resolution 181, den Teilungsplan für das britische Mandatsgebiet Palästina. Es war die letzte pro-israelische Entscheidung des Gremiums. Seitdem ist oft genau das Gegenteil der Fall: ob antisemitische Propaganda bei sogenannten „Antirassismus-Konferenzen oder die Verurteilung jüdischer Souveränität als Ergebnis eigens für Israel eingerichteter Untersuchungskommissionen wie zuletzt beim Goldstone-Bericht: die UN hat eine anti-israelische Agenda entwickelt, die sich auch in ihrer Struktur niederschlägt.

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Protest gegen die Palästina-Konferenz in Wuppertal am 7. Mai

Am kommenden Samstag werden wir uns an einer Kundgebung in Wuppertal beteiligen, die sich gegen eine Konferenz tausender Hamas-Anhänger richtet. Unter dem Motto „Gegen Islamismus, Antisemitismus und den Propagandakrieg gegen Israel – Für einen demokratischen und friedlichen Nahen Osten mit einem anerkannten jüdischen Staat!“ rufen wir zur Teilnahme auf. Veranstalter ist das Berliner Mideast Freedom Forum. Die Demonstration beginnt um 15 Uhr vor dem Rathaus (Johannes-Rau-Platz). Im folgenden dokumentieren wir den offiziellen, vorläufigen Aufruf.

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In Duisburch is alles wie üblich

Heute Vormittag begann ein Sturm von Nachrichten durch Blogs und Netzwerke wie Twitter und Facebook zu toben, der mittlerweile auch die „herkömmlichen“ Medien voll erfasst hat. Thema: Der Kreisverband der Duisburger Linkspartei. Publicity allerdings, die den Genossen kaum schmecken wird, denn es geht um antisemitische Hetze auf der Hompage des Ortsverbandes. Es ist bei weitem nicht der erste Fall von Antisemitismus in Duisburg und innerhalb der Duisburger Linken.

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Demo und Veranstaltung in Siegen

Am Samstag, den 22. Januar veranstaltet die Pro-Israel-Initiative „Neveragain“ um 14:00 Uhr eine Demonstration in Siegen unter dem Motto: „Keine Geschäfte mit den iranischen Mullahs“.

Außerdem ist für den Abend um 19:30 Uhr eine Veranstaltung mit Jonathan Weckerle (Stop the Bomb, Berlin) vorgesehen. Für beide Veranstaltungen wird der Ort noch bekannt gegeben. Weitere Infos hier.

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Unsere nächsten Veranstaltungen

9. Februar in Oberhausen: Offenes Treffen ab 19 Uhr im Druckluft.

14. Februar in Oberhausen: Schadenfreude. Islamforschung und Antisemitismus nach 9/11. Vortrag mit Dr. Clemens Heni um 20 Uhr im Druckluft.

Andere Termine

1. Februar in Köln: Die letzte Bastion der Heteros – Schwulenhass im Fußball. Vortrag mit Alex Feuerherdt um 19 Uhr in der Studiobühne.

2. Februar in Essen: "Nie wieder wegschauen…". Israel und einige Weltanschauungen der Gegenwart. Donnerstagsgespräch mit Karl H. Klein-Rusteberg. Um 19.30 Uhr in der Alten Synagoge.

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